Ernährung

Kann Endometriose durch eine bestimmte Ernährung geheilt werden?

Eine Diät kann Endometriose zwar nicht heilen, eine richtige und gesunde Ernährung kann jedoch, vor allem vor und während der Periode, zur Linderung der Symptome und zu einer wesentlichen Steigerung des Wohlbefindens beitragen.

Wie ernährt man sich als Endometriose-Patientin?

Die generellen Empfehlungen sind einfach.

Vermehrt sollte man zu folgenden Lebensmitteln greifen:

  • Frisches Gemüse und frisches Obst, vor allem Brokkoli, Spinat, Kartoffeln, Kohl, Tomaten, Beeren, Orangen, Grapefruits und Bananen.
  • Weißes Fleisch wie Huhn oder Pute.
  • Meeresfische wie Lachs, Thunfisch, Sardellen, Sardinen und Schalentiere.
  • Sojaprodukte wie Sojamehl, Sojasprossen, Sojabohnen und Tofu.
  • Vollkornprodukte.
  • Körner und Samen, vor allem Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Nüsse.
  • Magnesiumhaltige Nahrungsmittel wie Reis, Mais, Haferflocken oder Weizenkeime.
  • Kaltgepresste Öle, vor allem Olivenöl Extra Vergine, aber auch Rapsöl, Fischöl und Leinöl.

  

Reduzieren bzw. so gut wie möglich meiden sollte man:

  • Fertigprodukte.
  • Zuckerhaltige Getränke wie Wellnessgetränke, Energydrinks, Limonaden oder Cola.
  • Alkoholhaltige Getränke, vor allem Weißwein und Bier.
  • Rotes Fleisch wie Rind und Kalb, Schwein, Schaf und Wild.
  • Manche Milchprodukte wie Hartkäse.
  • Salz.
  • Süßigkeiten, vor allem Schokolade, Kakao und Zucker allgemein.
  • Tierische Fette wie Butter und Schmalz.

 

Grundsätzlich gilt natürlich, dass ab und zu eine „Sünde“ erlaubt ist. Wer sich kasteit und die Lust am Essen verliert, tut seiner Gesundheit auch nichts Gutes. Unseren Folder mit Erklärungen und detaillierten Informationen zur Ernährung bei Endometriose kannst du gerne per mail bei uns anfordern.

(Informationen zur Verfügung gestellt von Univ. Prof. Dr. med. René Wenzl und Dr. med. Christian Matthai – Herzlichen Dank!)